Aus der Arbeit der Gemeindevertretung Wiendorf

Am 16. Juni tagte der Ausschuss der Gemeinde Wiendorf für Bau, Umwelt, Gemeindeentwicklung, Ordnung und Sicherheit. Zugegeben ein etwas sperriger Name – besser wäre wohl Ausschuss für alles außer Finanzen – dafür sind die Themen abwechslungsreich und spannend. Hier werden viele Grundsteine gelegt, die manchmal sehr zeitnah, zuweilen aber erst Jahre später umgesetzt werden.

Mitglieder des Ausschusses sind die Gemeindevertreter Jeannine Rehfeldt, Thomas Beutler, Heiko Hemmerling, Fred Ingo Zolldann und Christian Jürgens (Vorsitzender).

Beim ersten Thema des Tages ging es um den Brandschutz. Bedarf es in der Gemeinde eines neuen Gerätehauses für die Feuerwehr oder kann man das alte umbauen? Am Ende der Diskussion führten nicht lösbare arbeitsschutzrechtliche Probleme bei einem Umbau zu der Entscheidung für einen Neubau.

Auch die Möglichkeit, auf 8 gemeindeeigene Flächen (Größe ca. 20 ha) Wald aufzuforsten um einen Beitrag für das Klima zu leisten, das Landschaftsbild aufzuwerten, aber auch langfristig Einnahmen zu generieren, wurde intensiv erörtert. Im Ergebnis wird erst einmal auf 4 Flächen mit einer Größe von knapp 4 ha Wald aufgeforstet. Dabei werden mit Erle auf nassen Standorten und mit Stieleiche bzw. rot blühenden Kastanien die verschiedenen Standortansprüche berücksichtigt und Arten mit hoher Bodendiversität gewählt.

Die Gemeinde Wiendorf ist mit über 35 kleineren und größeren Söllen – auch Himmelsaugen genannt – reichlich gesegnet. Sölle übernehmen im Naturraum für den Artenreichtum und zur Wasserspeicherung und – pufferung eine wichtige Aufgabe. Bereits zu DDR-Zeiten wurden im Rahmend der Melioration die Sölle mit Abläufen versehen, was dazu führt, dass sie im Sommer schnell trockenfallen. 6 Sölle befinden sich auf gemeindeeigenem Land. Diese werden durch die Gemeinde demnächst renaturiert, um wieder einen naturnahen Lebensraum herzustellen.

Weitere Themen der Ausschusssitzung waren die Wiederherstellung von Straßengräben, Parkverbot in Zeez, die Aufnahme von Straßenschäden, Straßenbeleuchtung (Umrüstung auf LED), Reparatur des Löschwasserteiches in Neu-Wiendorf, Leinenzwang für Hunde innerorts und Maßnahmen gegen das unerlaubte Ableiten von Regenwasser auf öffentliche Straßen.

Erwähnenswerte finde ich noch das Forcieren von Reparaturen, Umsetzen und Neuanschaffung von Bänken an attraktiven Standorten im Gemeindegebiet, um den Erholungswert in der Gemeinde Wiendorf zu stärken.

Die Einwohner unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen, Ideen, Anregungen, aber auch Probleme an die Ausschussmitglieder heranzutragen, damit wir eine gemeinsame Lösung entwickeln können.

Christian Jürgens

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