Schäferbrücke über die Beke wird für Rolli-Fahrer besser passierbar

Die Beke-Brücke in der John-Brinckman-Straße, neu errichtet in den 90er Jahren, war von Anfang an ein Ärgernis für einige Bevölkerungsgruppen. Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren, sowie Rollstuhlfahrer können die Brücke praktisch nicht oder nur sehr beschwerlich auf deren „Gehweg“ passieren, da dieser nur etwa 1 m breit und leicht schräg ist. Die Befahrbarkeit des hinreichend ausgebauten Gehwegs beiderseits der Brücke endet in der Praxis für viele der Betroffenen am Brückenbauwerk: „Da komm ich nicht rüber“. Da dieser aber bis zum Brückenanschluss eine übliche Bordsteinhöhe hat stehen besonders Fremde und Ortsunkundige vor dem Problem, die Brücke weder auf dem schmalen Gehweg queren noch diesen, wegen des Bordsteins, einfach verlassen zu können. Oftmals bleibt besonders Rollifahrern nur der Weg zurück auf dem Gehweg bis zur nächsten Absenkung in etwa 100 m Entfernung am Rand des Lindenbruchs.

Die Grünen fordern schon seit Jahren in verschiedenen Gremien der Stadt, diesen Missstand zu beseitigen, entweder durch Verbreiterung des schmalen Weges auf der Brücke oder durch Absenken des Gehweges bzw. dessen Bordes beiderseits der Brücke mit entsprechender Sicherheitsvorkehrung. 

Auf der Stadtvertretersitzung am 10. Juni 2021 verkündete nun der Bürgermeister, dass im Zusammenhang mit der Ausbesserung des Übergangs zwischen Fahrbahn und Brückenkörper auch die Absenkung des Weges/Bordsteines geplant sei. Die Grünen werden die Umsetzung im Sinne der Betroffenen aufmerksam verfolgen.

Rüdiger Zöllig

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